
(Fotos: Peter Frohnmeyer) |
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Hier mal ein Link zu alten Maschinen, deren Fahrer und den alten Rennstrecken
Hier ein paar Bilder, die User Loki auf der Biker Messe in Dortmund, geschossen hat.
Ein Bericht über die Wiederbelebung eines
HONDA CB 750F Shoppers.
...oder die Tücke des Objekts.
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Zur Vorgeschichte: Ein Kumpel kaufe in einem Anfall von jugendlichen Leichtsinn eine Shopper der Marke >>HONDA CB 750F<<. Der Vorbesitzer hatte angefangen an der Elektrik herumzubasteln und bekam den Shopper nicht mehr in Betrieb. 1000 Märker wollte er für das Teil noch haben. Nach kurzer Rücksprache mit mir, war der Kauf besiegelt. Der Zustand: Vom optische schien der Shopper einen guten Eindruck zu machen. Nachteil er verweigerte jegliche Funktion. Nach unserer Meinung "Wir machen lebendige Mensche, also bekommen wir auch ein kaputtes Motorrad wieder hin" verschafften wir uns einen ersten Überblick. Also herunter mit der Verkleidung. Da kam uns auch schon das blanke Entsetzen entgegen. Der Vorbesitzer hatte die Elektrik erneuern wollen und alles neue Kabel eingezogen. Alle hatten die selbe Farbe >>> ROT <<< . Vorteil: Kabelfarben konnten nicht vertauscht werden. Nachteil: Fehlersuche unmöglich, um nicht zu sagen hoffnungslos. Egal, das Teil stand jetzt da und wir wollten es wiederbeleben. Der Ergeiz, einen unmöglichen Zustand , in eine funktionierende Maschine zu verwandeln, packte uns. Da die Honda keine original Maschine war, sonder ein vom TÜV abgesegneter Umbau, gestaltete sich die Suche nach Schaltplänen, Stromverlaufplänen und Reparaturanleitungen zunächst etwas schwierig. In der Stadtbücherei besorgte ich erst mal alles was es über die CB750 zu lesen gab. Auf Anhieb passte nichts, also fing ich an aus mehreren Schaltplänen einen zu zeichnen. Immer wieder wurde der Plan über den Haufen geworfen. Teils waren Aggregate anders oder nicht vorhanden, oder der benötigte Kabelbaum passte einfach nicht unter die Verkleidung. So lernten wir eigentlich jede Schraube persönlich kennen, hatte also auch einen gewissen Vorteil. Wir haben so manches Wochenende und viele Nächte mit eimerweise Kaffee in der Garage verbracht. Unsere Frauen kannten uns teilweise nur noch vom Hörensagen. An dieser Stelle noch mal ein großes Lob an unsere Frauen für ihr Verständnis. Aber wir bekamen langsam aber sicher Strom da hin, wo er hin sollte, und vor allen Dingen nach unserer Regie. Und weil wir schon mal dabei waren, wurden auch gleich noch ein paar Teile die besser zu einem Shopper passten ausgewechselt. Ein paar Batterieladungen und einige Flüche später.... taattaaa.... fettich. Licht, Kontrollen einfach alles klappte, sogar der Anlasser. Aber..... die Mühle sprang nicht an. Shitt.... Kollege Vorgänger hatte wohl nicht nur an der Elektrik gebastelt..... Wir hämmerten abwechselt auf den Kickstarter, bis aus den Sitepipes eine stinkende, schwarze Brühe herauskam. TOT...... Na gut.... Motor raus.... leichter gesagt als getan. Das Teil ist nun nicht gerade ein Leichtgewicht, und erst der enorme Platz. Oben und unten standen uns nur ein paar Millimeter zur Verfügung. Also haben wir erst einmal eine Vorrichtung angefertigt. |

Shopper nackt
| Damit ließ sich der Motor dann relativ einfach aus dem Rahmen bugsieren. Wir entschlossen uns zu einer Generalüberholung. Wenn schon auseinander dann aber auch in alle Einzelteile. |


... ne menge Teile so ein Motor
| ...man konnte vor lauter Ölkohle kein Metall
mehr erkennen. Zudem stellte sich heraus, das die Lichtmaschine sehr
stark beschädigt war (Elektrikversuche des Vorgängers). Mein Kumpel
konnte einen kompletten Motor auftreiben, und noch billiger als eine
neue Lichtmaschine. Warum nicht auch ein bisschen Glück haben.
Nachdem wir alle Teile gereinigt hatten, folgte der Zusammenbau. Motor wieder eingebaut... |

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Jetzt ging es ans Einstellen. Zündzeitpunkt, Vergasergestänge, Ventile..... Mist.... an den zweiten und dritten Zylinder kamen wir nicht heran. Oberhalb des Ventildeckels war zu wenig Platz . Also..... Motor wieder raus, Ventile eingestellt, Motor wieder rein. Alles wieder angeschlossen und dann kam der große Augenblick. FEUER FREI........... Erst wollte die Mühle nicht so richtig, aber dann hatte der Shopper wohl ein Einsehen und sprang endlich an. Lief noch ziemlich unrund, aber lief...... |

| Was jetzt folgte waren nur Feineinstellungen.
Dann der nächste Schreck, der zweite Gang ging nur mit grober Gewalt
rein. Also den Getriebedeckel ab und da sahen wir die Ursache schon.
Eine verbogene Schaltgabel war der Übeltäter. Und wie schon gesagt,
viel Platz war nicht im Shopper, also Motor wieder raus, neue
Schaltgabel eingebaut, Motor wieder rein, alles wieder einstellen, aber
letztendlich hat es sich gelohnt. Jetzt war alles in Butter.
Verkleidung dran, rotes Nummernschild besorgt und ab zum TÜV. |

Sieht doch ganz toll aus, oder....
Zum Vergleich....

... so sieht eine normale 750er aus.
Alles in allem war es doch eine schöne Zeit. Es war gerade Winter, und zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit Computer
noch nicht so viel am Hut. Da kam das mit dem Shopper gerade recht. Nebenbei hatten wir natürlich auch alles
andere auseinander genommen und überholt. Wir kannten also wirklich jede Schraube persönlich.
Jetzt beschäftige ich mich mehr mit dem Computer und die Schrauberei ist etwas in den Hintergrund geraten.
...... aber wer weiß.....
Thor und Loki
.... und jetzt noch
ein paar Teile die absolut nicht auf den Schrott gehören
hier ein paar Fotos alter Blechschilder





